Termine

  • Beckett bei Beckett

    Zu der Lesereihe mit ausgesuchten Texten von Samuel Beckett, die während der documenta 14 jeden Mittwoch in Becketts Biergarten stattfindet, möchten wir Sie herzlich einladen. Es wird Englisch und Deutsch gelesen, jeweils der Originaltext und die Übersetzung.

    Am Mittwoch, den 28. Juli, um 17 Uhr lesen

    Helen MacCormac

    „Love and Lethe“

    und

    Peer Schröder

    „Von Liebe und Lethe“

    Eintritt frei

    Ort: „Becketts Biergarten“, Friedrichsplatz, gegenüber Fridericianum, Kassel.

    Veranstalter: Samuel Beckett Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit dem Wirt Brendan Kennedy.

    Die Reihe wird fortgesetzt.

  • Beckett aktuell auf der documenta 14

    Im Rizaris-Park (Athen) griff David Harding für die documenta 14 zwei Zeilen aus Samuel Becketts Gedicht „Cascando“ (1936) auf, um die Sehnsuchtslinien („Desire Lines“) des Parks zu markieren:

    If you do not love me I shall not be loved
    If I do not love you I shall not love.

    Der Text in deutscher Übersetzung (Eva Hesse) lautet:

    liebst du mich nicht so werd ich ich nicht geliebt
    lieb ich nicht dich so werde ich nicht lieben

     

    Diese Installation ist nun auch auf der documenta 14 bis 17. September in Kassel zu sehen (Kunsthochschule Kassel, auf der Seite zur Aue hin). Schon vor der Eröffnung trafen sich David Harding mit Henrike Taupitz und Konstanze Liebelt vom Vorstand auf den ‚Lines‘.

     

     

    Und hier noch ein Video von „Desire Line“ – aus Athen:

     

  • „Vom Gürtel aufwärts“

    Mit Beckett durchs Quartier

    „Vom Gürtel aufwärts“ hatte sich der junge Samuel Beckett bei einem seiner Besuche in Kassel verliebt. Und dann auch noch in seine Cousine Peggy Sinclair. Das Haus in der Bodelschwinghstraße, in dem Beckett Ende der 1920er, Anfang der 1930er Jahre mehrmals zu Besuch war, steht noch. Direkt gegenüber ist mit der Samuel-Beckett-Anlage ein neues Wohnquartier entstanden, das der Künstler Werner Krömeke mit Porträts und Zitaten gestaltet hat. Mitglieder der Samuel Beckett Gesellschaft erläutern sie bei einem Rundgang durch die Anlage.

    Termin: 7. Mai -15 Uhr.
    Treffpunkt: Bodelschwinghstr. 5 (vor dem Haus!), 34119 Kassel
    Das ganze Programm von „Ein Tag für die Literatur“ von HR 2 ist HIER zu finden.
  • documenta 14 & Samuel Beckett

    Unweit des Athener Kriegsmuseums, umgeben von zwei verkehrsreichen Straßen, befindet sich eine grüne Oase mit ausschließlich mediterraner Flora. Die Pflanzen sind eine Hinterlassenschaft aus dem Jahr 1844 und stammen von Georgios Rizaris, einem ehemaligen Mitglied der Filiki Eteria (Gesellschaft der Freunde), der vielleicht bedeutendsten aller Geheimgesellschaften, die im Zuge des Kampfes für die griechische Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich gegründet wurden. Rizaris wünschte sich einen Garten im Zentrum von Athen, in dem die städtische Jugend Erholung finden konnte. David Harding greift zwei Zeilen aus Samuel Becketts Gedicht „Cascando“ (1936) auf, um die Sehnsuchtslinien des Parks zu markieren: „If you do not love me I shall not be loved / If I do not love you I shall not love.“ In seinen jüngsten Recherchen zu Beckett stieß Harding auf einen Artikel, der konstatierte: „Die neuen irischen Hochseepatrouillenboote tragen den Namen Samuel Beckett Class.“ Es stellte sich heraus, dass die PV Samuel Beckett im letzten Jahr vor der libyschen Küste patrouillierte, um Geflüchtete zu retten.

    Quelle HIER

     

    Weiteres zu David Harding und der documenta 14 HIER und HIER

     

  • Nachlese

    11

    Die Veranstaltung „Wo sprache endet“ war nicht nur an den beiden Abend außerordntlich gut besucht – am Samstag mussten Interessierte auf den Sonntag verwiesen werden – sondern auch die Presse nahm Anteil.

    Einfach HIER klicken

  • Nacht und Träume revisited

    Samuel Becketts ‚Nacht und Träume revisited‘ Selbstreflexion und Selbstzitat bei Beckett und der bildenden Kunst der Moderne

    Vortrag von Prof. Dr. Therese Fischer-Seidel, Heinrich Heine Universität Düsseldorf

    Donnerstag, 29. September 2016, 18 Uhr

    Neue Galerie Schöne Aussicht 1

    Museumseintritt 6 /4 Euro

     

    Samuel Becketts zentrales Interesse an der bildenden Kunst ist biographisch sehr gut dokumentiert. Durch seine häufigen Besuche in Kassel bei seinem Onkel, William Sinclair und dessen Galerie wurde ihm der deutsche Expressionismus nahegebracht. Aus seinen „German Diaries“, geht hervor, dass er die sogenannten entarteten Künstler, die bereits aus den Museen entfernt waren, sich noch einmal zeigen ließ.

    Becketts Arbeiten für die Bühne, vor allem aber seine Filme und Fernsehspiele, für den Süddeutschen Rundfunk sind von diesem künstlerischen Interesse geprägt. Das „visuelle Denken“ Becketts wurde von der deutschen Gestaltpsychologie und in erster Linie der frühen Begegnung mit der Kunst der Moderne gefördert.

    An seinem letzten Fernsehspiel „Nacht und Träume“ (1982), nicht ohne Absicht mit einem deutschen Titel versehen, lässt sich ein Verfahren der bildenden Kunst der Moderne aufzeigen, das man als Selbstreflexivität, sogar als Selbstzitat bezeichnen kann. Stets ist das Eigentliche oder die Abbildung der Wirklichkeit nicht Ziel der Darstellung, sondern eher das Verfahren der Beeinflussung der Wahrnehmung des Betrachters.

    Der Vortrag wird mit Beispielen aus dem filmischen Werk und von Kunstwerken der Moderne illustriert.

     

    Akuteller Flyer HIER

  • Wo Sprache endet

    Ein Abend mit Beckett

     15. und 16. Oktober, jeweils 19 Uhr im Kulturhaus Dock 4 – Studiobühne Deck 1, Kassel

    Valentin Jeker: Lesung aus Samuel Becketts Roman Malone stirbt (1951)

    Musik

    Gertrude Betz: Tritte, Kurzdrama (1975) – Regie: Michael Kaiser

    Uraufführung: „Letzter Text“ (2016) – Trio-Komposition für Klavier, Cello, Sprache und Steine von Regine Brunke (2016) Nach Becketts leztem Text „wie soll man sagen“.
    Ausführende: Barbara Schmidt – Klavier; Helmut Weckesser – Gesang, Sprache und Steine; Regine Brunke: Violoncello

    Gertrude Betz: Rockaby, Kurzdrama (1980) – Regie: Michael Kaiser

     

     Aktueller Flyer HIER.
  • Vortrag H.-G. Flickinger

    Am 28. Juni 2016 wird Hans-Georg Flickinger einen Vortrag zu „Grenzverschiebungen zwischen Philosophie und Literatur (S. Beckett und L. Pirandello)“ halten. Prof. Dr. Hans-Georg Flickinger war Hochschullehrer für Verwaltungsrecht und politische Philosophie der Universität Kassel. Arbeitsschwerpunkte: Rechts- und Sozialphilosophie, Hermeneutik und Kunsttheorie.

    19 Uhr im Antiquariat und Verlag Winfried Jenior, Marienstr. 5, 34117 Kassel. Tel.: 0561-7391621. Eintritt frei, Spende erbeten.

     

    Eine Veranstaltung des Antiquariat W. Jenior in Kooperation mit dem Literaturhaus Nordhessen und der Samuel Beckett Gesellschaft.

  • Fotoausstellung: John Millington Synge

    © Copyright 2009 The Board of Trinity College Dublin

    Bis 29. April ist die Ausstellung mit Bildern von J.M. Synge im Antiquariat Jenior (Marienstraße 5, 34117 Kassel) zu sehen. Der irische Dramatiker (1871-1909) durchwanderte 1898 die Grafschaft Wicklow und fotografierte derweil Land und Leute zu einer Zeit, in der Fotografie noch Seltenheitswert besaß.

    Und was hat das mit Beckett zu tun? In der Biographie von James Knowlson ist zu lesen: „Die Neuinszenierungen aber von John Millington Synge bedeuteten Beckett mehr als alle anderen Werke irischer Dramatiker. Auf die Frage, wer von allen Stückenschreibern ihm am meisten beinflusst habe, antwortete Beckett lediglich mit einer Namensnennung: Synge …“ [S. 86]

    Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des irischen Botschafters in Deutschland, S.E. Herr Michael Collins und wurde unterstützt vom Fotoforum Kassel, der Deutsch-Irischen Gesellschaft Würzburg und dem Kulturamt der Stadt Kassel.

  • Der 110. Geburtstag naht

    Zum Geburtstag von Samuel Beckett gibt es am Mittwoch den 13. April 2016 im tif des Staatstheaters Kassels eine Lesung von Texten des Nobelpreisträgers. Intendant Thomas Bockelmann, Schauspielerin Christina Weiser sowie Miachel Kaiser werden von Henrike Taupitz ausgewählte Texte vortragen.

    Darunter „Belaqua – Schuhkauf in Kassel“ aus „Dream of Fair to Middling Women“; „Mittelalterliches Dreieck“, Becketts erstes Theaterstück in deutscher Sprache sowie „Rockaby“ ein Kurzdrama von 1980/81.